HarzAcker (Gemeinsam Gärtnern)

LaufzeitOktober 2022 bis Dezember 2024
TrägerParzelle X
Fördersumme125.000 €
Websitehttp://www.parzelle-x.de/work#/harzacker/
E-Mailinfo@parzelle-x.de
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Für Anmeldung E-mail an: harzacker@parzelle-x.de

Aktuelles

Gemeinsame regelmäßige Gartenzeiten in der Gemeinschaftsparzelle KGA Harztal-Wilde-Rose sind:

  • jeden 1. und 3. Samstag des Monats ab 11 Uhr und
  • jeden 2. und 4. Mittwoch des Monats ab 17 Uhr statt.
  • der 3. Samstag und der 4. Mittwoch im Monat sind „offene Gartenzeiten“

Termine

Lange Tafel am 20.09.2024

Die Qualifizierung der Grünanlagen und die Förderung des Urbanen Gärtnerns zur Umweltbildung und zur Anpassung an den Klimawandel sind wichtige Handlungsbedarfe im QM Harzer Straße, ebenso wie die Öffnung der Kleingartenanlagen zum Kiez und die Etablierung von Gemeinschaftsgärten auf freien Parzellen. Zudem fehlt es im QM-Gebiet Harzer Straße an Begegnungsorten für Teilhabe und Freizeit.
Um einerseits einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung zu leisten, und andererseits die Integration und Teilhabe im QM-Gebiet Harzer Straße zu stärken und für eine gesunde Ernährung zu sensibilisieren, soll ein Projekt entstehen, das gemeinschaftliches Gärtnern an verschiedenen Orten im Quartier ermöglicht. Das Interesse der Anwohnenden an gärtnerischen Tätigkeiten ist relativ hoch. So sind bereits verschiedene Aktionsfonds-Projekte zur Bepflanzung von Baumscheiben im Gebiet entstanden. Mehrfach wurde auch der Wunsch nach einer Anleitung zum Gärtnern geäußert. Das Quartier verfügt über verschiedene Flächen-Ressourcen (Freie Parzelle in einer Kleingartenanlage für einen Gemeinschaftsgarten, Schulgarten, Kita- und Schulhöfe, Baumscheiben und kleinere Brachflächen), die bei Gemeinsamen Gärtnern zum Einsatz kommen können.

Grüne Standorte/Projekte, ermöglichen es, sich generationsübergreifend und interkulturell zu begegnen, Sprachbarrieren und Berührungsängste zu überwinden. Durch das gemeinsame Tun werden sie für umweltbildnerische Themen (gesunde Ernährung, nachhaltige Lebensweise, Kreisläufe schaffen, Biodiversität erhöhen, Müllvermeidung und -trennung usw.) sensibilisiert.
Es geht vor allem darum:

  • Aufenthaltqualität, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des öffentlichen Raumes zu erhöhen bzw. herzustellen
  • Bestehende Grünanlagen zu qualifizieren
  • Begegnungsorte zu schaffen und Teilhabe zu ermöglichen / dazu anzuregen
  • Nachbarschaft zu stärken und zum `selber machen´ zu befähigen, Interesse zu wecken und "Know How" zu vermitteln, um dadurch die Identifikation mit dem Quartier zu stärken
  • Gewachsene, bestehende Strukturen (Initiativen, Interessengemeinschaften) zu festigen und auszubauen

Vier Grundpfeiler

  1. (Weiter-) Entwicklung von (teilweise offenen) Schulgärten oder anderen gärtnerischen Projekten in einigen Grundschulen und Kitas des QM Gebiets – Schulgartenunterricht oder Schulgarten-AG als festen Bestandteil der Schule/Kita integrieren
  2. Entwicklung und Etablierung eines Gemeinschaftsgartens, als Teil einer dezentralen grünen Quartiersstruktur und somit Öffnung der Kleingartenanlage für die Quartiersbewohner*innen
  3. Partizipative Entwicklung weiterer dezentraler kleinerer Gartenprojekte und garteninfrastruktureller Elemente an verschiedenen öffentlichen Orten im Quartier hauptsächlich produktives Grün: z.B.: Baumscheibenbegrünung, vertikales Gärtnern, Hochbeete, Baumpflanzungen, Bienenwiese, Kräuterschnecke
  4. Durchführung von umweltbildnerischen und naturpädagogischen Workshops und anderen Beteiligungsformaten, bspw. Ideen- und Fachwerkstätten, Kiezspaziergänge, offene Gartentage, Clean Up Days, Schnippeldisko, mobile Kochkurse, Feste, Saatgut- und Pflanzentauschbörse (Bspw. Beerenfest, Ernte Dank Fest, auch an bestehende Kiezfeste andocken usw.), Mitmach-Aktionen/Workshops (bspw. „Wie baue ich ein Hochbeet“, „Wie kann ich Müll vermeiden“, „Das 1 mal 1 des Gemüsegärtnerns“, "Ist das essbar oder kann das weg?“, „Was kommt auf meinen Naschbalkon?“), Wettbewerbe (z. B. Baumscheibenfestival, Hochbeetralley, `schönster Kiezbalkon´, `Wer hat die schnellste Bohne´, `Wer sammelt den meisten Biomüll´ usw.)

Jahr

Fördergelder

2022

30.000 €

2023

50.000 €

2024

45.000 €

Summe125.000 €