Träger und Einrichtungen im Harzer Kiez

Im Harzer Kiez ist viel los. Verschiedene Träger und Einrichtungen engagieren sich für die Menschen in unserem Kiez. Vielleicht entdeckt Ihr etwas Interessantes, das Euch bisher verborgen geblieben war. Die Liste ist noch unvollständig und wird nach und nach erweitert.

Durch das Lokale Berufliche Orientierungszentrum des Alte Feuerwache e.V. werden junge Menschen frühzeitig und koordiniert in ihrem individuellen Berufswahlprozess dabei begleitet und unterstützt, eine passende berufliche Perspektive zu entwickeln, diese eigenverantwortlich zu verfolgen und umzusetzen.

Im Kiez arbeitet LBO seit vielen Jahren auch mit der Röntgen-Schule zusammen und führen für diese Schule Seminare und Einzelberatungen durch.

Sie bieten auch Bewerbungstraining, Beratung und Coaching für Schüler:innen und junge Erwachsene an, um sie dabei zu unterstützen, einen Berufsausbildungsplatz zu finden und diese Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Die Kosten können vom Jobcenter übernommen werden.

Die ambulante sozialpädagogische Erziehungshilfe (AspE) e.V. ist eine Jugendhilfeträgerin, die 1996 gegründet wurde und die durch das FamilienForum im Harzer Kiez vertreten ist. Der Schwerpunkt liegt auf der interkulturellen Familienarbeit. Um gleiche Partizipationsmöglichkeiten für jede Person zu ermöglichen, können sich Kinder, Jugendliche und Eltern in Fragen zur Erziehung und Schule ambulant unterstützen lassen.

Die Eduard-Mörike-Schule ist seit dem Schuljahr 2008/2009 eine Ganztagsschule. Über 350 Kinder aus fast 20 Nationen lernen, begegnen, arbeiten und spielen hier tagtäglich mit Lehrkräften und Erziehenden. Des Weiteren hat die Schule drei Willkommensklassen und zwei Schulsozialarbeitende, die sich im Harzer Schwung für eine bessere Vernetzung der Institutionen des Harzer Kiezes einsetzen. Kooperationspartner der Schule und Träger der Schulsozialarbeit ist seit 2009 LebensWelt gGmbH. Beiden Institutionen ist es wichtig, im partnerschaftlichen Verhältnis zu den Eltern die Kinder zu fördern.

Das EIZ Berlin versteht sich als eine zeitgemäß orientierte und einer pluralistischen Gesellschaft förderliche Einrichtung, die kulturelle Vielfalt als Bereicherung wahrnimmt und zu einer Verbesserung der Kommunikation zwischen Aufnahmegesellschaft und eingewanderten Bevölkerung beitragen möchte. Durch praxisnahe und berufsbezogene Weiterbildungsmaßnahmen bildet das EIZ zum Beispiel Integrationslots:innen aus.

Die Hans-Fallada-Schule ist eine Grundschule und hat ein sonderpädagogisches Förderzentrum mit dem Schwerpunkt „Lernen“. Seit 2008/2009 gibt es eine Schulsozialarbeit mit drei Projekten. Ziel ist es, die individuelle, soziale und schulische Entwicklung der Schüler:innen zu fördern und damit die Integration in die Gemeinschaft zu ermöglichen. Hierfür engagiert sich die Hans-Fallada-Schule und ihre Sozialarbeitenden im Harzer Schwung und vernetzt sich mit anderen Institutionen im Harzer Kiez. Die größte Kooperationspartnerin und Trägerin der praktischen Schulsozialarbeit ist die tandemBTL.

Die Kita Weserwichtel kann mit neun Gruppenräumen Kinder unterschiedlichen Alters betreuen und ihnen viel Platz für Bewegung und Lernen bieten. Hierfür gibt es auch Spiel- und Aktionsräume, einen Turnraum und eine Lernwerkstatt. Auch der Garten bietet den Kindern die Möglichkeit, sich zu bewegen und zu spielen. Außerdem wird viel Wert auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung gelegt, indem das Küchenpersonal Mahlzeiten frisch zubereitet. Kinder mit erhöhtem Förderbedarf werden hier gut aufgefangen. Das Team ist interkulturell, sowie die Kinder, die viele unterschiedliche Muttersprachen sprechen.

Die KUBUS gemeinnützige Gesellschaft für soziale Arbeit mbH (KUBUS gGmbH) initiiert seit beinahe 30 Jahren Projekte in Berlin und Brandenburg, deren Inhalte auf die Verbesserung der urbanen, kulturellen und sozialen Infrastruktur gerichtet sind.

Einrichtungen der Kinder- und Jugendbetreuung sowie soziale, kirchliche, mildtätige und gemeinnützige Organisationen und Vereine werden mit handwerklichen, kulturellen und kreativ-gestalterischen Arbeiten unterstützt. KUBUS organisiert Projekte zur Bildung und sozialen Beratung.

Ganz besonders engagiert sich der Träger in der Nachbarschafts- und Seniorenhilfe, der Jugendbetreuung/~berufsorientierung und für den Umwelt, Tier- und Naturschutz

KUBUS betreibt in Brandenburg eine Papageienauffangstation „PAPPAGALLI“ zur Pflege von misshandelten und gequälten Tieren.
Seit August 2018 gibt es die erste eigene Kita „Die Kubis“ für 120 Kinder und jedes Jahr im Winter öffnet das soziale Unternehmen für obdachlose Männer eine Kältehilfestation.

Das Mädchenzentrum Szenenwechsel ist eine im benachbartem Quartiersmanagement Rixdorf ansässige Einrichtung, die sich seit 1992 für 13-24-jährige Mädchen verschiedenster Kulturkreise engagiert. Durch diverse Projekte, die sich über Kunst bis hin zum Sport und Fußball für Mädchen erstrecken, soll die Emanzipation der Mädchen vorangetrieben werden.

Das Haus am Weigandufer ist ein Pflegeheim für hochaltrige Menschen und ebenfalls im Harzer Schwung vertreten. Es bietet 194 Bewohnenden einen Platz zum Wohlfühlen und hat sich im Harzer Schwung, insbesondere durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten für kiezweite Veranstaltungen engagiert und fördert so die intergenerationale Vernetzung im Kiez.

Phinove e.V. berät neuzugewanderte Unionsbürger:innen, um diesen und ihren Familien das Ankommen zu erleichtern und die Integration zu fördern. Themenschwerpunkte sind vor allem Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Bildung. In diesen Fragen berät Phinove e.V. insbesondere die ethnische Minderheit der Roma, um ihnen neue Chancen zu eröffnen.

Das Shehrazad im benachbarten Rixdorfer Quartiersmanagement ist ein Mutter-Kind-Treff für Anwohnende, den es seit 2005 gibt. Die Angebote dieses offenen Kieztreffpunktes erstrecken sich von diversen Bewegungsangeboten für Kinder bis hin zu Yoga und Erziehungsberatung für Mütter und können von Müttern mit Kindern zwischen 0-6 Jahren wahrgenommen werden.

Das Projekt des Diakoniewerks Simeon „Stadtteilmütter in Neukölln“ beschäftigt und qualifiziert über einen Zeitraum von 6 Monate arbeitslose Mütter nicht-deutscher Herkunft in den Themen Erziehung, Bildung und Gesundheit. Sie besuchen andere Familien ihrer Communities im Harzer Kiez, Nord-Neukölln und Gropiusstadt und informieren aufsuchend Familien über Erziehungs-, Bildungs- und Gesundheitsthemen. Sie bilden als Sprach-und Kulturmittlerinnen eine Brücke zwischen Familien und Bildungseinrichtungen. Ihr Prinzip “auf Augenhöhe“ und der aufsuchende und muttersprachliche Ansatz öffnen viele Türen.

Seit 1947 setzt sich der Träger Nachbarschaftsheim Neukölln e.V. für die Bedarfe der Neuköllner Anwohnenden ein. Die Angebote des Trägers sind sehr vielfältig. Sie erstrecken sich über ein wöchentliches Kiez Café, Patenschaftsprojekte für Geflüchtete bis hin zu Freizeitangebote für Kinder. Eines dieser Freizeitangebote ist das Projekt Street Players, welches überwiegend die männlichen Jugendlichen (10-18 Jahre) aus dem Kiez miteinbezieht. Das Projekt geht, anders als Jugendclubs, direkt auf die Jugendlichen zu, indem die Mitarbeitenden die Aufenthaltsorte und Straßen der Jugendlichen zur Kontaktaufnahme nutzen, um die Jugendlichen zu erreichen.

Das Präventionszentrum Frühe Hilfen befindet sich in der Kita Treptower Straße. Es berät und unterstützt werdende Eltern und Familien aus dem Harzer Kiez in den ersten vier Lebensjahren der Kleinkinder. In verschiedenen Angeboten wie Eltern-Kind-Gruppen und Kursen kann gemeinsam gespielt, geforscht, gelernt und andere Familien kennen gelernt werden. Darüber hinaus gibt es auch eine Elternberatung zu Fragen rund um die kindliche Entwicklung, Erziehung und das Familienleben sowie kleinen und großen Sorgen. Hier können sich insbesondere auch Familien mit Schreibabys oder Kleinkindern mit Problemen beim Schlafen oder Essen, Unruhe und Trennungsängsten hinwenden. Alle Familien im Harzer Kiez sind herzlich Willkommen.  Auch hier ist die Trägerin die tandemBTL.

Die Teupe ist eine Erstaufnahmeeinrichtung, die wohnungslose Menschen schnell und unbürokratisch aufnimmt. Neben der Wohnungsnotfallhilfe berät die Teupe auch in sozialen Fragen und erörtert gemeinsam mögliche neue Perspektiven. Seit 2002 wird die Teupe gemeinnützig von der GEWEBO – Soziale Dienste – Berlin GmbH betrieben.

VITAdomus Rixdorf ist ein Wohnheim für wohnungslose Frauen und wohnungslose Frauen mit Kindern. Es stehen 88 Plätze zur Verfügung. Im Allgemeinen besteht das Team von VITAdomus aus Sozialarbeitenden. Eine ambulante Wohnhilfe steht Wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen beratend zur Seite. Die Beratung kann aber auch in der eigenen Wohnung stattfinden.

An der Wildenbruchstraße befindet sich der pädagogisch betreute ökologische Spielplatz Wilde Rübe. Seit 1976 ist dieser ein Begegnungsort für Kinder und Jugendliche von 6-14 Jahren. Es gibt viele Angebote, wie das Imkern, Schweine füttern und Gärtnern, aber auch diverse Spielgeräte, die von den Kindern benutzt werden. Die Wilde Rübe ist eine offene Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung des Bezirksamtes Neukölln.